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Endspurt für „The Wedding Singer“ – Zahlen, Daten, Fakten

Man kann sie bereits locker in Stunden zählen…., die Zeit, bis sich der Vorhang für „The Wedding Singer“ am Freitag, dem 4. März, zum ersten Mal für das Publikum hebt.

Jetzt sind nahezu alle rund 140 Aktiven dabei, das 10. Musical des Fabrik-Theaters Wettringen bühnenreif zu gestalten.

 

Maske
Das 12köpfige Maskenteam um Monika Herder hat zusammengezählt:
„Pro Aufführung müssen wir 36 Personen bühnenreif kostümieren und schminken“. Das bedeutet 250 Umzüge bzw. Kostümwechsel pro Aufführung. Hierfür sind an jedem Aufführungstag 6 Helfer dabei. Und diese haben einiges an „Rüstzeug“ aufgefahren:
41 Perücken, 18 Haarbürsten und eben so viel Stielkämme, 28 Dosen Haarspray, 1.200 Haarklammern, 120 Schminkschwämme, 28 Paletten Farben/Puder/Lidschatten, 1.500 Kosmetiktücher und 8 Liter Glasreiniger.

„Ja, 8l Glasreiniger ist richtig“, weiß Dana Döring, die selbst etliche Jahre auf der Bühne zu sehen war. „Die Spiegel sind nach jeder Aufführung nahezu blind.“ Die Teppiche aus der Maske sind nach drei Wochen Aufführungen müllreif.

Jeder, der auf der Bühne zu sehen ist, muss mindestens im Gesicht grundiert und gepudert sein. Dazu kommen Lidschatten/Lidstrich, Rouge und Wimpertusche bzw. falsche Wimpern. Und dieses nicht aus eitlen Gründen, sondern damit die Mimik auch aus der Ferne gut zu erkennen ist.

 

Requisite

Für gute Sichtbarkeit und optische Gefälligkeit der Gegenstände sorgen zwei Personen mit groben Pinseln: Janine Lütke-Harmölle und Julian Kubitscheck bemalen die Requisten, die auf der Bühne zu sehen sind. Die Farbpalette ist hierbei mindestens genauso groß wie die der Maskenkollegen und macht auch vor dem PKW nicht halt. Schließlich gilt es, 91m² Fläche auf der ersten Ebene  und 60² auf der oberen Ebene in Szene zu setzen.

 

Band
11 Personen bringen 98 Sounds auf die Lautsprecher, so könnte die Zusammenfassung lauten.

A ltsax
B assflöte
C ajon
D rums
E nglisch Horn
F löte
G itarre
H i Hat

Man könnte das ABC leicht fortführen, so vielseitig ist die Instrumentalisierung für das Stück. Bereits das Schlagwerk bedient mit zwei Personen 40 Instrumententöne, weiß Nadine Schäpers, Bandleiterin. Das Keyboard sind 210 Tasten, die den „Jump Sound von van Halen ebenso wie „Bop Bells“ spielen. Der Unterschied zu Aida, weiß sie, liegt in der flotteren Musik. Während der Durchschnitt bei Aida, dem vorigen Fabrik-Theater-Musical, bei rund 100 bpm (beats per minute =  Schläge pro Minute) lag, erreicht das aktuelle Stück ein Duschschnitt von 144 bpm.

 

Technik

Nur acht Tage Zeit haben sie, die sechs Männer der Technik, um „Wedding Singer“ den richtigen Ton zu geben und sichtbar zu machen. Für jede Vorstellung sind 20 Mikrofone gleichzeitig aktiv, um die Darsteller klingen zu lassen. Für die Lichttechnik reicht der „normale Strom“ der Halle nicht aus, ein Stromaggregat liefert die Energie, das Stück ins rechte Licht zu rücken. Rund 5 km sind bereits verlegt.

Im Bild v. li. (Technik 2): Martin Schiller (Verfolger), Michael Bertels (Technische Leitung), Thomas Remberg (Mikrofonierung), Bernd Hagel (Technische Leitung, Verfolger), Jürgen Lagemann (Licht)

 

In Kürze: Blackmen, Chor & Darsteller unter Strom….

 

 

Fabrik-Theater dreht auf

Sechs Wochen bis zur Premiere von „The Wedding Singer“

„Es fühlt sich gut an“, freut sich Regisseur Marco Knille, „dies war der erste Durchlauf ohne Unterbrechung.“ Für diesen ersten Durchlauf fuhren die rund 70 bühnenaktiven Mitglieder zu einem gemeinsamen Wochenende in die Jugendherberge nach Nottuln.

Man probte intensiv, Band, Chor, Schauspieler und Tänzer gemeinsam. Es galt unter anderem, Feinheiten abzustimmen, schließlich muss alles wie ein Räderwerk ineinandergreifen. Wie lange dauert der Szenenwechsel mit Kostümwechsel? Wie entsprechend lang muss die Musikuntermalung sein? Kann der Schauspieler seinen Einsatz aus der Musik heraushören? Spielt die Band zu schnell für den Tanz?

Die nächsten Wochen werden von denen, die man auf der Bühne sieht und hört, genutzt, um Sicherheit zu gewinnen. Für alle, die nicht auf der Bühne sind, fängt die Arbeit nun an: Maskenproben, Bühnenbau, Kartenverkauf, Ton und Licht beginnen mit der Feinplanung.

 

Aufführungen

Aufführungstage sind Mi bis So im Zeitraum vom 4. März bis zum 19. März. Die Vorstellungen beginnen um 20.00 Uhr, sonntags um 18.00 Uhr.
Eine Matineevorstellung gibt es am 14. März um 11 Uhr, inklusive 3 – Gänge Menü.

Kosten
Die Karten für kosten 21€ (Kinder bis 12 J. 15€), Ausnahme: Musical-Lunch 55€.

Kartenverkauf
Der Kartenverkauf startet am Samstag, dem 30. Januar. Karten gibt es im Probenraum TOR 1 an der August-Kümpers-Str. 28. Zu den Vorverkaufszeiten ist auch die Ticketline besetzt (02557 927 350).

Uhrzeiten:

Mo, 01.02.16 - Mi, 03.02.16        17.00 - 21.00 Uhr

ab dem 04.02.2016 an folgenden Terminen:

Do              19.00 – 21.30 Uhr
Fr               17.00 – 21.00 Uhr
Sa               10.00 – 14.00 Uhr

Restkarten nach Verfügbarkeit an der Abendkasse.

 

 

Fabrik-Theater legt los - letzte Proben im TOR 1


Am 30. Januar startet der Kartenverkauf für „Wedding Singer“ – dem Musical 2016 für das Fabrik-Theater. Mitte Januar enden dort die letzten gemeinsamen Proben im TOR 1 – danach ist der Raum hierfür zu klein, denn Band, Chor, Tanz und Schauspiel finden sich zusammen, um die Feinheiten zu einzustudieren. Die Schauspieler treten bereits in Kostümen auf, um das passende Gefühl für die Rolle zu spüren. Man wechselt nach einem gemeinsamen Probenwochenende Mitte Januar in einer Jugendherberge in Nottuln zur Grundschule Wettringen, wo bereits das Casting für das Musical stattfand. Nähere Infos auch unter: www.fabriktheater.de

 

Die Probenräume des Fabriktheaters an der August – Kümpers – Straße in Wettringen „TOR 1“ werden jedoch weiterhin genutzt, zum Beispiel für Einzelproben und Kartenvorverkauf.

Auch Kurse wie das Yoga Angebot mit Lilo Wagner laufen weiter.

 

Yoga in Kooperation mit Lilo Wagener

bietet das FTW jeweils mittwochs vom 13.01. – 16.03.in der Zeit von 18:30 Uhr – 19.30 Uhr und 19:45 Uhr – 20.45 Uhr an.

 

Yoga-Für-Alle ist auf die Bedürfnisse unserer Europäischen Kultur abgestimmt. Es bietet ein ideales Ganzkörper und Entspannungstraining. Nicht absolutes Verbiegen steht im Vordergrund, sondern sich Wohlfühlen mit dem eigenen Körper. Durch gezielte Übungen werden mentale und körperliche Erfahrungen erlebt die helfen, Gesundheitliche Aspekte wie Körper, Geist und Seele wahrzunehmen und diese zu harmonisieren um sich im Alltag wohlzufühlen. Bergkristallklangschalen schwingen nach jeder Yogastunde in eine Tiefenentspannung, die es sich zu erleben lohnt.

Weitere Infos unter 05973/1781 oder www.lilos-kurse.de

 

 

Interview mit Marco Knille (Regisseur):


 

FTW: Marco, nun ist es schon ein dreiviertel Jahr her, seit Ihr beim Fabrik-Theater angefangen habt. Die Proben für das neue, zehnte Stück „The wedding singer“ laufen auf Hochtouren und das Stück nimmt Konturen an. Was für ein Gefühl hast du in Bezug auf das Gelingen des Stückes?

Marco Knille: Ich habe ein echt gutes Gefühl. Wir sind – die Weihnachtspause abgezogen – noch drei Monate vom Start Anfang März entfernt und was ich sehe, gefällt mir. In diesem Stück wird viel getanzt und was ich da zusammen mit dem Schauspiel sehe, ist schon toll. Wir haben mittlerweile das Stück einmal durchgespielt.

Ich bin überzeugt, dass auch mit dem Zusammenwachsen mit der Musik Gutes zustande kommt.
Ab Januar ist mein Partner wieder mit im Regieteam. Als Musicaldarsteller und Gesangspädagoge wird er besonders auf die Musik achten.
FTW: Du als Theater- und Tanzpädagoge und Erzieher bildest da genau das passende Gegenstück zu Sebastian. Seit wann hast Du eigentlich mit Theater bzw. Schauspiel zu tun?

Marco Knille: Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich dabei. Angefangen hat es mit dem Mitmachen beim Krippenspiel, welches ich später auch geleitet habe. Schauspiel und Musik gefallen mir einfach. Genau das ist auch mein Ziel für die nächste Zeit beim Fabrik-Theater. Den Leuten Spaß am Spiel und am Freispielen zu vermitteln.
FTW: Ihr habt jetzt rund 60 „bühnenaktive Personen“ kennen gelernt. Dein Eindruck?
Marco Knille: Es besteht ein toller Zusammenhalt und es macht Spaß, die Proben zu führen. Man merkt, dass es zusammenläuft. Da denke ich abends oft: Das hat sich wirklich gelohnt. Ich kann nur sagen: Leute, kommt zu den Aufführungen!

 

Musical 2016: The Wedding Singer

 

 


1985. Der Möchtegern-Rockstar Robbie Hart ist New Jerseys gefragtester Hochzeitssänger. Er genießt das in vollen Zügen, bis ihn seine eigene Verlobte am Traualtar verlässt. Gebrochenen Herzens macht Robbie nun jede Hochzeit zu einer ähnlichen Katastrophe... Dann wird er auf die Kellnerin Julia aufmerksam – zu dumm nur, dass diese gerade einen Finanzhai von der Wall Street heiraten will. Es ist an dem Hochzeitssänger, das zu verhindern... Mit ganz neuer Musik, die sich am Pop der Achtziger orientiert, nimmt uns THE WEDDING SINGER (EINE HOCHZEIT ZUM VERLIEBEN) mit auf die Reise in eine Zeit, als die Frisur großformatig und die Geldgier eine gute Sache war. Und ein Hochzeitssänger cool.


Das Musical besticht durch rockig-poppige Musik mit tollen Ohrwürmern und spielt in den 90er Jahren. In Deutschland wurde das Musical erstmals 2012 auf die Bühne gebracht.