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Eating Raoul · 2006
Die Geschichte von "Eating Raoul"

 

Inhalt

Job gekündigt, Kredit geplatzt, Brieftasche geklaut: Der Traum, der Hölle L.A. zu entfliehen und ein kleines Restaurant auf dem Lande zu erwerben, scheint für das bieder-verklemmte Durchschnittspärchen Mary und Paul Bland in weite Ferne gerückt. Doch unverhofft kommt oft. Als bei den Nachbarn eine Swingerparty gefeiert wird, muss Paul seine Mary vor einem verirrten Lüstling schützen und schlägt mit der Bratpfanne ein bisschen zu heftig zu...

Ein Geldbündel in den Kleidern des Toten bringt die Blands auf eine Idee: Mit Hilfe einer Domina (die sich ebenfalls in der Tür geirrt hat) bieten sie ihre Dienste als "Sexperten" an. Die Kunden, einer schriller als der andere, stehen Schlange und werden alle nacheinander mit der Bratpfanne umgebracht.

Nur sind die Spesen höher als die Beute. Erst als der Einbrecher, Nachtclubsänger und angebliche Hausmeister Raoul ins Geschäft einsteigt und die Leichen an eine Hundefutterfabrik verkauft, stellt sich Profit ein.

Und ein Problem: Mary verfällt dem heißblütigen Latino, der mit ihr und dem Geld durchbrennen will. Paul versucht, Raoul aufzuhalten und Mary muss sich zwischen beiden Männern entscheiden.

Wie gewohnt, greift sie zur Bratpfanne...

"EATING RAOUL" sprüht nur so vor augenzwinkernder Komik. Die Musik imitiert triviale Muster; ihr naiver Tonfall kontrastiert mit der drastischen und possenhaften Handlung. So kommentiert etwa der wiederkehrende, stetig wachsende Chor der Mordopfer mit doppelbödiger Fröhlichkeit das makabere Treiben der Blands "Karriere" wird musikalisch durch den Wechsel von Walzer über Swing zum Pop nachgezeichnet, während Raoul sich in lateinamerikanischen Shownummern in Szene setzt.

 

 

Die künstlerische Leitung (FTW)

Regie: Stefanie Krümpel

Choreographie: Almuth Rusteberg

Co-Choreographie: Katharina Geisler

Musikalische Leitung: Christian Teutenberg

Chorleitung: Norbert Hoof